Erste Bilanz
So nun bin ich also auf den Tag genau 2 Monate in New York. Darum gibts jetzt mal nen gesamt Eindruck über diese Zeit. Die ersten paar Wochen waren schon recht aufregend. Eine neue Umgebung, viele neue Leute und auch ein ganz anderes Arbeitsumfeld als zu hause. Dann war da natürlich die Weihnachtszeit in der Manhatten sehr voll war und es oft einfach nur anstrengend war sich durch die Stadt in Richtung Central Park zu bewegen, um dem ganzen Stress mal zu entkommen. Am Anfang bin ich auch noch viel durch die Straßen gestreunt und hab mich einfach in der Masse Treiben lassen. In diesen Häuserschluchten spazieren zugehen ist einfach beeindruckend. Einer der Nachteile an der Sache ist allerdings, dass man die Sonne nicht so oft zu Gesicht bekommt wie man sich wünschen würde. Es ist hier immer recht dunkel und der Wind zieht immer durch die Straßen, so das man selten auf eine Mütze und Handschuhe verzichten kann. Wenn man den Handschuhe hätte, die kann man aber auch durch einen warmen Kaffee ersetzen. Nach den ersten paar Wochen war dann Weihnachten und der erste Besuch stand damit auch schon vor der Tür. In dieser einen Woche hab ich sehr viel von der Stadt gesehen, leider war das dann auch der großteil dessen was mich überhaupt interessiert hat und was hier so sehenswert ist. Silvester war für mich persönlich eine Enttäuschung, wer in New York auf ein riesen Feuerwerk hofft ist auf dem Holzweg. Das einzige was hier wohl wirklich einzigartig ist, ist die Party am Times Square. Da sind richtig viele Leute und es wird auch einiges geboten. Man bedenke aber, um eine halbwegs guten Platz zu haben muss man schon gegen 3 Uhr Nachmittags da sein und kann diesen Platz dann auch nicht mehr verlassen da er sonst weg ist. Es ist Sau kalt und man kann nicht mal nen Schnaps trinken um sich wenigstens von innen auf zu wärmen, da das hier ja verboten ist. Nachdem ich mir das mal so überlegt hatte, war ich dann doch ganz froh drum das ich eh arbeiten musste und mir über die Abendgestaltung keine Gedanken machen musste. Nachdem ich dann wieder alleine war gings dann langsam los, das man hier anfängt in so einem Trott vor sich hin zu leben. Das Wetter hier mag mich auch nicht so richtig, es schneit zwar immer wieder mal, aber so wirklich weiß war es seit dem noch nicht. Und mal ehrlich, auch wenn Schnee eine sehr schöne Sache ist, was bringt er einem wenn man eh nicht zum Skifahren kommt. Das werde ich aber hoffentlich bald ändern können, so in ca. 2 Wochen. Den Januar über hab ich dann nicht so viel unternommen, außer mich hin und wieder mal ins New Yorker Nachtleben zu stürzen. Dann kam auch schon der 2. Besuch und hat mich ein bisschen aus meinem Alltag hier heraus geholt. Neben ein paar Ausflügen durch die Stadt, auf denen es auch noch das ein oder andere zu entdecken gab, machten wir auch einen Trip raus aus der Stadt mit dem Auto. Es war richtig schön mal wieder freie Fläche zu sehen und nicht nur ein Meer an Häusern, deren einiger Luxus aus Dachterassen und hin und wieder 1qm Grünfläche besteht. Dennoch muss ich gestehen das es auch etwas faszinierendes hat diese Stadt aus der Vogelperspektive zu betrachten. Abends sitze ich dann auch schon mal gerne auf der Fensterbank im 23. Stock und schau einfach nur runter in das Chaos. In dieser Stadt, die sicher niemals schläft, ist es schwer ein ruhiges Fleckchen zu finden an dem man nichts von dem ständigem Lärm mitbekommt und einfach nur sein Ruhe hat. Ende Januar ging dann auch schon der erste von meinen Kollegen wieder nach Hause, er hatte seine 11 Monate rum und war damit nach 14 Jahren im Auslandspool, auch das letzte mal draußen. In 3 Wochen ist dann der nächste dran, der wieder nach Hause geht und so ist dann bis Mitte März nur noch eine Kollegin da die ich schon länger kenne. Freu mich aber schon auf die neue Truppe und hoffe mal, dass dann mit steigenden Temperaturen hier auch ein bisschen mehr geboten ist.
Morgen gehts wieder raus aus der Stadt und auf nach South Bend, um mich mal ein Wochenende gänzlich von allem hier abzuschotten und endlich mal was anderes zu sehen als dieses Häusermeer.
Meine ganz persönliche Meinung ist, dass New York ja für einen kurz Trip von einer Woche ja ganz nett sein kann, aber hier zu leben ist nicht so toll. Entweder man muss hier leben wegen der Arbeit, oder aber man macht es um sagen zu können: "Also ich wohne in Manhatten." Die meisten vergessen aber das, dass Leben hier sehr teuer und nach kurzer Zeit auch Langweilig ist. Ein bisschen ärgert es mich, das ich damals nicht New York für einen anderen Posten eingetauscht habe zu spät und es hätte ja auch schlimmer kommen können. Es wird Zeit, das es Sommer wird und ich endlich meine Rollerblades auspacken kann um mich im Central Park aus zu toben. Bis dahin lass ich es mir hier gut gehen und mach das beste aus der Zeit hier. Bis demnächst mit Berichten aus anderen Teilen der USA. Und yes we can!
Morgen gehts wieder raus aus der Stadt und auf nach South Bend, um mich mal ein Wochenende gänzlich von allem hier abzuschotten und endlich mal was anderes zu sehen als dieses Häusermeer.
Meine ganz persönliche Meinung ist, dass New York ja für einen kurz Trip von einer Woche ja ganz nett sein kann, aber hier zu leben ist nicht so toll. Entweder man muss hier leben wegen der Arbeit, oder aber man macht es um sagen zu können: "Also ich wohne in Manhatten." Die meisten vergessen aber das, dass Leben hier sehr teuer und nach kurzer Zeit auch Langweilig ist. Ein bisschen ärgert es mich, das ich damals nicht New York für einen anderen Posten eingetauscht habe zu spät und es hätte ja auch schlimmer kommen können. Es wird Zeit, das es Sommer wird und ich endlich meine Rollerblades auspacken kann um mich im Central Park aus zu toben. Bis dahin lass ich es mir hier gut gehen und mach das beste aus der Zeit hier. Bis demnächst mit Berichten aus anderen Teilen der USA. Und yes we can!
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