Nightlife

Veröffentlicht auf von Basti

So, nachdem ich nun wieder alleine bin muss ich auch mal wieder mehr arbeiten. Aber ich bin ja nicht nur zu Vergnügen hier. Der nächste Besuch hat sich aber schon mit Jorge Jürgens oder auch Schorsch genannt angekündigt und wird am 22.01. hier eintreffen. Damit ich ihm auch ein bisschen was bieten kann habe ich mich nun am Wochenende mal aufgemacht das New Yorker Nachtleben zu erkunden. Am Freitag gings erstmal ins Kino, der Film wurde vor Ort nachdem Zufallsprinzip ausgewählt. Wir hatten uns aber zum Glück für einen ganz guten Film entschieden, auch wenn´s eher ein Beziehungsdrama war. Naja, war trotzdem gut gemacht und war ansonsten auch sehr amüsant. Am Rückweg wollten wir dann noch dem Hard Rock Cafe einen kleinen Besuch abstatten, allerdings war da nicht viel geboten weswegen wir dann doch gleich nach Hause sind.
Am Samstag hieß es dann erstmal sich mit unserer Fire Command Station vertraut machen und das ist gar nicht so einfach. Wir haben uns dann doch nur ca. 3 Std damit beschäftigt, auch um die Unterlagen auf den neuesten Stand zu bringen. Am Nachmittag fragte mich dann einer der Kollegen ob ich nicht Lust hätte Abends mit weg zu gehen, da konnte ich natürlich nicht nein sagen. Und so sind wir dann auf´d Nacht zu viert mit dem Taxi nach Downtown gefahren. Der Laden hieß Schneiders und ist wie man schon am Namen erkennt Uramerikanischer Abstammung. Die Bedienungen sprechen alle Deutsch und an der Wand hängt ein Bild von Ludwig II und eine Bayernflagge. Ich hab mich auch gleich ganz heimisch gefühlt. Die Speisekarte liest sich wie in einer guten Dorfkneipe und das Essen sah auch nicht schlecht aus. Ich hab  mich allerdings mit einer Brotzeitplatte und ansonsten flüssiger Nahrung zufrieden gegeben. Leider war das Hacker und Paulaner schon aus, so das ich mich mit Weißbier und einem Hofbräu zufrieden geben musste. Das erstaunlich ist aber das, dass Bier dort billiger war als die Brühe die hier als Bier bezeichnet wird und es waren keine 0,3 l Gläser sondern gut 0,5 l, es hätte sogar eine Maß im Originalkrug gegeben. Im Anschluss sind wir dann noch weiter gezogen in die Coyote Ugly Bar. Die Tanzen da wirklich auf dem Tresen und jede Frau die mitmachen will darf das auch. Am Eingang musste ich mich hier auch des erstemal seit ich hier bin ausweisen, ob ich den auch schon alt genug bin. Zum Glück hab ich einen Tag vorher meinen neuen US-Führerschein bekommen und der Türsteher war auch noch ganz gut in Mathe. Irgendwann zu späterer Stunde gings dann wieder mit dem Taxi nach Hause und ab ins Bett.
Am Sonntag musste ich dann mal wieder feststellen, das ich langsam alt werde und das weggehen nicht mehr sogut aushalt wie früher. Aber naja, so oft ist das bisher ja auch nicht der Fall.
Mit dem Terminplan für meine Besuche gibts auch schon die ersten Überschneidungen, aber das werden wir schon hinbekommen. Ich hab für euch einen Link zu einer Internetseite eingerichtet, auf der ich bisher die billigsten Hotelangebote gefunden hab. Wenn ihr eine bessere findet sagt bescheid. Grundsätzlich können 1-2 Leute auch bei mir im Zimmer pennen. Bei mehr Leuten ist des dann schon eher schwierig, da uns leider unser Gästezimmer gestrichen wurde. Zudem ist auch gleich ein Link auf die Seite der Amerikanischen Heimatschutzbehörde dabei, für die neue Online-Anmeldung bei einreisen in die USA, die seit gestern Pflicht ist.
Also wenn ihr vorhabt mich zu Besuchen, rechtzeitig bescheid sagen. Wer zu erst hier schreit hat gewonnen. Freu mich schon auf eure Besuche.
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Veröffentlicht in Alltag

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